Zürcher Firma plant in Romanshorn TG einen Surfpark am Bodensee
Die Zürcher Firma Waveup Creations AG will auf dem Areal des Seebads in Romanshorn ein Wassersportzentrum mit einer Surfanlage bauen. Die Stadt sieht darin eine Chance und hat eine Absichtserklärung unterzeichnet.
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Quelle: zvg. Stadt Romanshorn
Auf dem Areal des Seebads in Romanshorn soll ein Wassersportzentrum mit einer Surfanlage entstehen.
Das Wassersportzentrum würde das Seebad nicht nur mit einer Surfanlage sondern auch mit weiteren Wassersportaktivitäten ergänzen, schrieb Waveup am Donnerstag in einer Mitteilung. Das Projekt werde vollständig privat finanziert. Ziel sei es, einen vielseitigen Treffpunkt für alle Wassersportler anzubieten.
Dies passe zu den Bestrebungen der Stadt Romanhorn, die sich als Zentrum und Tourismusdestination für Wassersportbegeisterte etablieren möchte, heisst es weiter. Die Stadt Romanshorn und die waveup creations AG haben gemäss Mitteilung im Dezember 2024 eine Absichtserklärung unterzeichnet.
Im Sommer soll nun eine Projektstudie mehr Details offenlegen. «Stimmen die Erwartungen und Interessen weiterhin überein, folgt ein Nutzungskonzept, das unter anderem Themen wie Lärmschutz, Verkehr und Infrastrukturintegration beinhaltet», hiess es von Seiten der Stadt.
Das Areal bliebe im Besitz der Gemeinde Romanshorn, die Nutzung soll über einen Baurechtsvertrag geregelt werden. Über einen solchen müssten die Stimmberechtigten von Romanshorn an der Urne befinden.
Erstes Surfpark-Projekt scheiterte an Umzonung
Waveup plante ursprünglich eine Surfanlage in der Gemeinde Regensdorf ZH. Gleichzeitig waren dort ein 50-Meter-Freibad auf ökologischer Basis, Beachvolleyballfelder, Boulderklettern, ein Pumptrack und ein Skatepark vorgesehen. Das Projekt vermochte den Gemeinderat und die Bevölkerung zu überzeugen. Sie stimmten einer Umzonung von Landwirtschaftsland zu.
Auf Rekurse hin verweigerte aber das Baurekursgericht die Zustimmung zur Zonenanpassung, da kein überwiegendes öffentliches Interesse an einer Freizeit- und Erholungsanlage in diesem Gebiet bestehe. Das Verwaltungsgericht, an das sich der Regensdorfer Gemeinderat daraufhin wandte, gelangte zum selben Schluss.
Waveup machte sich daraufhin auf die Suche nach einem neuen Standort. (pb/sda)
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Quelle: Waveup
Visualisierung: So hätte der Surfpark in Regensdorf ZH aussehen sollen. Das Projekt scheiterte aber am Verwaltungsgericht, das auf Rekurse hin die Zustimmung zur nötigen Zonenanpassung verweigerte.