Bauwirtschaft Zürich: Wohnbau legt stark zu
In der Bauregion Zürich entfaltet der Wohnbau eine hohe Dynamik. Zulegen konnten sowohl Projekte im Gesuchstadium als auch bewilligte Bauvorhaben. Investitionen der öffentlichen Hand sind solide. Industrie und Gewerbe investieren umsichtig. Der Bürobau überrascht positiv, weniger der übrige Hochbau.
Die Bauregion Zürich kann mit Zuversicht auf die künftige Bautätigkeit blicken. Nach zwei Jahren mit jeweils rückläufigen Bausummen weist der Kanton ein Spitzenergebnis aus. Gesamthaft erhöhte sich die geplante Hochbausumme um 11,8 Prozent und übertraf erstmals in der Fünfjahreszeitreihe die Marke von zehn Milliarden Franken. Die dynamische Entwicklung der auf Basis von Gesuchen ermittelten Summe war bereits Ende letzten Jahres absehbar. Dem guten Endjahresergebnis setzte die Bauregion in den Anfangsmonaten die Krone auf. Im Februar wuchs die Summe im Vergleich zum Vorjahresmonat überdurchschnittlich um 10,3 Prozent, im Januar sogar um satte 24,8 Prozent.
Wohnbau macht Boden gut
Das höhere Wachstumstempo ist vor allem dem Wohnbau zuzuschreiben. Denn die geplanten Investitionen in Wohnbauten legten im Vergleich zur Vorjahresperiode gesamthaft nominal um 20,2 Prozent zu. Ursächlich zum guten Ergebnis beigetragen hat das Segment Mehrfamilienhäuser (MFH). Um 23,2 Prozent schoss die Summe für den Bau von mehrstöckigen Wohngebäuden in die Höhe, wie aus Zahlen der Infopro Digital Schweiz GmbH hervorgeht. Auch wenn Basiseffekte wegen des sehr tiefen Vorjahreswerts mitzuberücksichtigen sind, werden die zusätzlichen Investitionen in Wohnbauten die Stimmung für die künftige Auftragslage aufhellen.
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