Sanierung der Kornhausbrücke in Bern startet Mitte Februar
Die denkmalgeschützte Kornhausbrücke in der Stadt Bern wird von Mitte Februar bis Mitte November 2025 saniert. Während der Hauptarbeiten bleibt sie für den motorisierten und öffentlichen Verkehr gesperrt.
Quelle: Riccardo Speziari wikimedia CC BY-SA 4.0
Wird ab Mitte Februar saniert: Die Kornhausbrücke in der Stadt Bern.
Die denkmalgeschützte Kornhausbrücke eine der wichtigsten Verbindungsachsen zwischen den Nordquartieren und der Berner Altstadt. Die 125-jährige Brücke gehört zum Unesco-Weltkulturerbe und ist im Bauinventar der Stadt Bern als schützenswert eingestuft. Das Bauwerk wurde zuletzt in den Jahren 1997/1998 instand gestellt. Nun steht nach 27 Jahren erneut eine Sanierung an.
Die Arbeiten dazu starten am 17. Februar, wie die Stadtberner Direktion für Tiefbau, Verkehr und Stadtgrün und Bernmobil am Dienstag mitteilten. Dabei werden Instandstellungsarbeiten am Brückenober- und Unterbau durchgeführt, die Tramgleise und Fahrleitungen erneuert und die Beleuchtung auf LED-Technik umgestellt.
Die Hauptarbeiten dauern voraussichtlich bis Mitte November 2025 und umfassen auch Nachteinsätze mit einer temporären Überdachung der Brücke. Anschliessend folgen bis Februar 2026 Abschlussarbeiten und der Rückbau des Gerüsts. Danach werden Korrosionsschutzarbeiten durchgeführt, die bis 2028 abgeschlossen sein sollen.
Brücke während Hauptarbeiten gesperrt
Die Brücke ist während den Hauptarbeiten für den motorisierten und öffentlichen Verkehr gesperrt. Der motorisierte Individualverkehr wird über die Lorrainebrücke und die Nydeggbrücke umgeleitet. Die Trams der Linie 9 verkehren zwischen Wabern und Bern Bahnhof sowie zwischen Kursaal und Wankdorf Bahnhof im Normalbetrieb.
Zwischen Bern Bahnhof und Viktoriaplatz steht die Ersatzbuslinie 9A zur Verfügung. Die Busse der Linie 10 werden zwischen Zytglogge und Rosengarten via Nydeggbrücke und Aargauerstalden umgeleitet. Die Ersatzbuslinie 9A fährt via Lorrainebrücke, Viktoriarain und bedient neben dem Viktoriaplatz auch die Haltestellen Salem und Schönburg, welche die Busse der Linie 10 während der Sanierung nicht erschliessen können.
Velofahrer müssen ihre Fahrräder vorerst über die Brücke schieben. Später wird gemäss Mitteilung voraussichtlich eine Brückenhälfte für den Veloverkehr geöffnet. Fussgänger können die Brücke jederzeit passieren. Die Gesamtkosten für die Sanierung belaufen sich auf rund 27,7 Millionen Franken. (mgt/pb)