07:03 BAUPROJEKTE

Olympische Winterspiele: Eine Arena für Eishockey-Wettkämpfe von David Chipperfield

Teaserbild-Quelle: Onirism Studio

Drei übereinander schwebende Ringe bilden die Santa Giulia Arena, die derzeit in Mailand gebaut wird. An den kommenden Olympischen Winterspielen sollen hier die Eishockey-Wettkämpfe stattfinden. Das Projekt stammt aus der Feder von David Chipperfield und Arup.

Baustelle der Arena

Quelle: zvg

Die Baustelle im November 2024. Wenn die Arena steht und die Spiele vorbei sind, bildet sie das Herz eines neuen Stadtquartiers.

Während die meisten der Veranstaltungsorte für die kommenden Olympischen Winterspiele in Mailand und Cortina d'Ampezzo bereits vorhanden sind oder temporär eingerichtet werden sollen, wird etwa die Santa Giulia Arena im Südosten der Stadt Mailand völlig neu gebaut. In ihr sollen die Eishockey-Wettkämpfe stattfinden und sie soll rund 16’000 Zuschauern Platz bieten. Zurzeit laufen die Arbeiten am Projekt aus der Feder von David Chipperfield Architects und Arup auf Hochtouren.  

David Chipperfield hat ein sanft metallisch schimmerndes Gebäude aus drei scheinbar übereinander schwebenden Aluminiumringen entworfen, die bei Dunkelheit von LED-Streifen in Szene gesetzt werden. Vor der Spielstätte ist ein grosszügiger Platz vorgesehen, mit einer Fläche von über 10’000 Quadratmetern soll sie auch für Veranstaltungen genutzt werden können.

Visualisierung Arena

Quelle: Onirism Studio

Vor der Arana ist ein grosszügiger Platz geplant.

“Die neue Arena wird einen wichtigen Beitrag zur öffentlichen Infrastruktur der Stadt leisten”, erklärt Chipperfield. Laut dem Architekten wurzelt die Form des Gebäudes  in Mailands kulturellem Erbe: “Sie spiegelt die elliptische Form des ehemaligen römischen Amphitheaters der Stadt wider, verleiht einem historischen Archetyp eine zeitgenössische Ausdruckskraft und schafft einen neuen Ort für Zusammenkünfte und kollektive Unterhaltung.” 

Arena Santa Giulia, das Zentrum von einem neuen Stadtquartier

Die Arena gehört mit dem neuen Olympischen Dorf zu einem grösseren Revitalisierungsprojekts Mailands. Konkret soll in ihrer Umgebung bis 2034 ein völlig neues Quartier entstehen. Bislang war hier vor allem Industrie ansässig gewesen, neu soll es sich zu einem gemischt genutzten Viertel entwickeln mit Wohn-, Gewerbe-, Büro-, Einzelhandels- und Freizeitflächen umfasst. Ihr Herz bildet die Arena. Allerdings ist ihr Eisfeld für die Eishockeyspiele eine temporäre Angelegenheit: Nach den Winterspielen sollen in der Arena etwa Konzerte und Sportevents stattfinden dienen. (mai)

Visualisierung Arena

Quelle: Onirism Studio

Aud dem Dach der Arena sollen rund 4’000 Photovoltaikanlagen installiert werden, damit das Gros der Energie, den die Arena verbraucht, gedeckt werden kann. Zudem werden laut Medienmitteilung für den Bau modulare, vorgefertigte Teile bevorzugt, da sie sich je nach dem auch demonitieren und wiederverwerten lassen.

Innenbereich der Arena (Visualisierung)

Quelle: zvg

Die VIP-Lobby der Arena.

Arena von Innen (Visualisierung)

Quelle: Arup

Während der Olympischen Winterspiele werden hier Eishockey-Wettkämpfe ausgetragen.

Innenbereich der Arena (Visualisierung)

Quelle: zvg

Das Restaurant in der Arena.

Innenbereich der Arena (Visualisierung)

Quelle: zvg

Gäste können den Blick auf die Stadt geniessen.

Innenbereich der Arena (Visualisierung)

Quelle: zvg

Vip-Bereich.

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