08:53 BAUPROJEKTE

Obertor in Winterthur: Wiederbelebung der Altstadt

Geschrieben von: Manuel Pestalozzi (mp)
Teaserbild-Quelle: Skop Architektur & Städtebau

Historische Stadtzentren bereiten den Verantwortlichen vielerorts Kopfschmerzen. Jenseits romantischer Gesamtansichten haben sie oft verschiedene technische und soziale Knacknüsse auf Lager. Beim Obertor in Winterthur sucht man die Lösung für eine Aufwertung und Wiederbelebung mit der Zielvorstellung «Oase». Das anregende Projekt ging aus einem Studienauftrag hervor.

Salon Obertor Wintrthur Visualisierung

Quelle: Skop Architektur & Städtebau

Die ausgedehnte Hofsituation mit den beiden umgenutzten Liegenschaften soll sich in eine «Oase» verwandeln.

Die Altstadt von Winterthur liegt in einem von Hügeln umgebenen Talgrund. Ihre Hauptverkehrsachse verläuft in der Talrichtung von Westen nach Osten. Sie war einst ein «innerstädtischer» Abschnitt der Landstrasse von Zürich in den Bodenseeraum. Zuerst heisst sie Untertor, anschliessend Marktgasse, dann Obertor. Die namensgebenden Stadttore an den beiden Enden wurden im 19. Jahrhundert abgerissen, ansonsten ist die Altstadt in ihrer Struktur weitestgehend intakt. Nach wie vor zeichnet sie sich aus durch kleinteilig parzellierte Strukturen.

Mit der Entwicklung des neuen Ortsteils «Stadtmitte» auf dem ehemaligen Sulzerareal, jenseits des Bahnhofs und seiner Gleise, und einer baulichen Verdichtung am Bahnhofsplatz entwickelten sich in den letzten Jahren die Kräfteverhältnisse zugunsten der Quartiere westlich der Altstadt. Damit sich der historische Stadtkern gegenüber der Nachbarschaft behaupten kann, gab die Stadt 2011 die Studie «Nutzungsstruktur Altstadt» in Auftrag. Sie zeigte unter anderem, dass der östliche Teil wenig belebt ist.

Dort besitzt die Stadt diverse Liegenschaften. Mit der Aussicht, dass deren verwaltungsinternen Nutzungen ausgelagert werden, wurde damals im Auftrag der Stadt ein Testplanungsverfahren durchgeführt. Von ihm erwartete die Stadt Aufschluss darüber, wie sich das Gebiet «ObertorPlus» besser in die Altstadt einbinden lässt.

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