14:32 BAUMARKT

Bauregion Zürich: Kanton behält Hand an Sparhebel

Geschrieben von: Peter Weiss (pew)
Teaserbild-Quelle: Pascale Boschung

Auf den ersten negativen Rechnungsabschluss des Kantons Zürich seit neun Jahren folgte für 2024 wieder ein ungeplantes Plus von 150 Millionen Franken. Doch Finanzdirektor Ernst Stocker tritt in Sachen Bauvorhaben weiter aufs Bremspedal. Derweil bleibt trotz des verlangsamten Bevölkerungswachstums der Wohnraum rar.

Baustelle_Unispital_Zürich

Quelle: Avisec

Am Zürcher Unispital schreitet der Neubau des Campus Mitte 1 und Mitte 2 voran. Weitere Bauvorhaben im Gesamtwert von rund 940 Millionen Franken an seinem grossen Zentrumsspital hat der Kanton Zürich aus Spargründen zeitlich nach hinten verschoben.

An der Medienkonferenz zum Abschluss der Staatsrechnung 2024 gab Finanzdirektor Ernst Stocker (SVP) neulich ein Plus von 150 Millionen Franken bekannt – anstelle der budgetierten 319 Millionen Franken Verlust. Der Hauptgrund: Die Steuereinnahmen fielen um 565 Millionen höher aus als veranschlagt.

Zwölf Monate vorher hatte Stocker noch über das erste kantonale Defizit seit neun Jahren informiert. Mit 2 Millionen Franken blieb der Verlust im Verhältnis zum Gesamtbudget von rund 19 Milliarden Franken zwar im engen Rahmen. Doch der Magistrat griff in der Folge fest zum Sparhebel, namentlich in Sachen Investitionen. Einzelne zeitliche Verschiebungen kantonaler Bauprojekte gab Stocker bereits im Spätsommer bekannt, als er das Budget fürs Jahr 2025 vorstellte. Die meisten Positionen auf der Prioritätenliste blieben indes lange geheim – bis die «Neue Zürcher Zeitung» kurz vor der Budgetdebatte im Parlament aus der internen Liste der Kantonsregierung zitierte. 

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