Förderprogramm der Stiftung Klik für E-Baumaschinen
Beim Kauf wie auch bei der Vermietung von Baumaschinen mit elektrischem Antrieb, unterstützt die Stiftung Klimaschutz und CO₂-Kompensation KliK durch das Förderprogramm «E-Baufahrzeuge» Händler und Bauführende.
In der Schweiz steigen die Anforderungen an den Bau, zum Beispiel für den Einsatz von umweltfreundlichen Baustoffen, aber auch für die Verminderung von CO2-Emissionen auf der Baustelle. Kantone befassen sich vermehrt mit Vorschriften, um fossil erzeugte Energie beim Bauen zu reduzierten.
Als Händlerin von Baufahrzeugen bewegt sich die Aggeler AG direkt an der Front für neue Fahrzeugtypen. Adrian Koster ist stellvertretender Geschäftsleiter und Werkstattleiter bei der Aggeler AG. Er unterstützt den Wechsel auf klimaschonende Technologien. «Um unser Klima und damit unsere Umwelt zu schützen, braucht es die Entwicklung neuer Technologien und Anwendungen», sagt Herr Koster.
Die Aggeler AG setzt bei elektrisch betriebenen Baggern, Ladern und Dumpern auf die Modelle e12, eS1000 und eD6 der Marke Mecalac. «Die Leistung und Effizienz von Elektrobaumaschinen sind, verglichen mit den herkömmlichen Baumaschinen, identisch», so der stellvertretende Geschäftsführer von Aggeler. Dabei lasse eine Betriebsdauer von mindestens acht Stunden, mit einer Reserve von etwa 20 Prozent im Akku, eine ganze Arbeitsschicht zu.
Quelle: Mecalac Group
Die Aggeler AG setzt bei elektrisch betriebenen Baggern, Ladern und Dumpern auf die Marke Mecalac.
Entscheidungshürde dank Förderung geringer
Beim Kauf einer elektrischen Baumaschine erhalten Kunden und Kundinnen der Aggeler AG eine finanzielle Unterstützung. Das Förderprogramm «E-Baufahrzeuge» der Stiftung Klimaschutz und CO2-Kompensation KliK umfasst einen Investitionsbeitrag und einen jährlichen Betriebsbeitrag von CHF 200.- pro reduzierte Tonne CO2. Dies entspricht insgesamt einer Kostenreduktion von rund 10 bis 20 Prozent des Kaufpreises. Wichtig ist, dass die Anmeldung vor der Bestellung eines Fahrzeugs oder dessen Kauf stattfindet.
Weniger Wartungsarbeiten, Treibstoffverbrauch und Energieverbrauch
Aus Kosters Sicht ergeben sich beim Umstieg auf eine elektrische Baumaschine diverse Vorteile: «Der Aufwand für Wartungsarbeiten sinkt. Zudem fällt der Treibstoffverbrauch weg und damit der regelmässige Verbrauch von endlichen Ressourcen». Ausserdem reduziere sich der gesamte Energieverbrauch, denn ein laufender Verbrennungsmotor verbrauche kontinuierlich Energie.
CHF 20'800.- für Bagger mit zwölf Tonnen Einsatzgewicht
Die Höhe der Förderung variiert je nach Modell und Nutzung. Mit dem KliK-Beitragsrechner können die Förderbeiträge im Vorfeld berechnet werden. Eine Beispielrechnung: Bei einem Bagger mit einem Betriebsgewicht von zwölf Tonnen und durchschnittlich 450 Betriebsstunden pro Jahr ergibt dies eine Förderung von insgesamt CHF 20ʼ800.–, wovon CHF 13’000.– nach der Inbetriebnahme vorfinanziert werden.
Quelle: zvg
Das Förderprogramm «E-Baufahrzeuge» der Stiftung Klimaschutz und CO₂-Kompensation KliK umfasst auch einen Investitionsbeitrag.
Stiftung Klimaschutz und CO₂-Kompensation KliK
Die Stiftung KliK unterstützt mit Förderbeiträgen und Expertise klimaschonende Technologien und Innovationen und trägt bei, einen namhaften Teil der in der Schweiz beim Verbrauch von Treibstoffen entstehenden CO₂-Emissionen zu kompensieren.
Weitere Informationen unter: baufahrzeuge.klik.ch
Kaufen, mieten oder Occasion beziehen
Bauführer, Fahrzeughändler oder -vermieter, Gemeinden oder wichtige Entscheidungsträger erfahren mehr über die Fördermöglichkeiten der Stiftung KliK unter: baufahrzeuge.klik.ch/foerderung