Böden in Freiburg mit Schwermetallen belastet
Zahlreiche Böden im historischen Teil der Stadt Freiburg sind mit Schwermetallen belastet. An zwei Orten ist die Belastung so hoch, dass eine Gefährdung der Gesundheit besteht. Diese Parzellen dürfen nicht als Gemüsegarten oder Spielplatz für Kinder genutzt werden.
In einem dieser beiden Fälle ist der Bleigehalt das grosse Problem, im anderen der Quecksilbergehalt, wie die Raumplanungs-, Umwelt- und Baudirektion des Kantons Freiburg am Freitag mitteilte. Bei 15 weiteren Parzellen liegt der Schwermetallgehalt über dem Prüfwert gemäss der Bundesverordnung über Belastungen des Bodens. Dort besteht ein potenzielles Gesundheitsrisiko. Die betroffenen Gärten können dort weiterhin genutzt werden. Allerdings müssen einige Einschränkungen und Verhaltensregeln beachtet werden, wie die Behörde in ihrer Mitteilung schreibt.
Acht der untersuchten Parzellen, darunter das Motta-Schwimmbad und die Spiel- und Fussballplätze, sind gar nicht oder nur leicht belastet. Für die Gesundheit besteht hier keine Gefahr.
Die 25 Parzellen wurden 2013 und 2014 überprüft. Bereits bei früheren Analysen von 2011 und 2012 war "ein beunruhigender Schwermetallgehalt" auf mehreren Parzellen gemessen worden, wie die Raumplanungs-, Umwelt- und Baudirektion weiter schreibt. Das Amt für Umwelt (AfU) hat nun ein Ingenieurbüro beauftragt, die möglichen Quellen für die Bodenbelastung in der Stadt Freiburg genauer zu bestimmen. Gestützt auf diese Abklärungen, soll die Fortsetzung der Messkampagne ausgearbeitet werden. (sda/mt)